Hornkuhinitiative

NACHTRAG 25.11.2018: ARMIN – WIR BLEIBEN DRAN! SO LANGE BIS DIE HÖRNER DRAUF BLEIBEN
Fast 1,2 Millionen Menschen in der Schweiz wollten die Würde der Tiere unterstützen. Das macht Mut. Die Initiative wurde mit 46% Ja zu 54% Nein aber knapp abgelehnt.  
Die Initianten wollen weitermachen, denn viele haben Nein gesagt, weil das für sie nicht auf Verfassungsstufe gehört.
Auch der Bereich Direktzahlungen war ein starkes Gegenargument: Steuerzahler sind nicht bereit, weitere Subventionen zu bestätigen und viele Bauern haben Angst, dass bei der Umverteilung weniger für sie abfällt.
Das oft – auch aus Tierschutzkreisen- gegen die Initiative vorgebrachte Freilaufstall-Argument ist nicht richtig. Denn erstens wird kaum jemand seinen Freilaufstall wieder zurückbauen und zweitens können auch Hornkühe in Freilaufställen gehalten werden. Final ging es nur darum, einen kleinen Beitrag an die Mehrkosten auszurichten, die die Haltung von Hornkühen mit sich bringt.

Wir dürfen gespannt sein, ob es noch einen anderen Weg gibt, als das Enthornungsverbot via Tierschutzgesetz anzustreben.

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Argumente für die Abstimmung vom 25.11.2018

Bitte stimmt ja, weil wir die Ställe den Tieren anpassen sollen - und nicht umgekehrt.

Die Unfallgefahr handelbar ist, wie Studien und viele Bauern beweisen.

Bei Annahme kein Zwang besteht - jeder Bauer kann selber entscheiden ob er enhornt oder nicht. Falls er die Hörner lässt, wird er für seinen Mehraufwand entschädigt.

Es kostet nicht mehr: max. 0.5% der bisherigen Direktzahlungen würden umverteilt, sprich anders eingesetzt.


Dieser informative Flyer zeigt alle Fakten, Argumente und auch die Gegenargumente auf.
Weitere Infos gibt’s’s direkt bei www.ig-hornkuh.ch

Damit das Anliegen von Armin Capaul und der IG Hornkuh trotz sehr bescheidenem Budget beim Schweizer Volk Gehör findet, haben die Initianten für die laufende Abstimmungskampagne kreative Lösungen erarbeitet. Unter anderem ist eine Serie Youtube-Filme entstanden, die zum Schmunzeln anregen.

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