Kastrieren statt töten!

Das Prinzip der „Holding Capacity“ besagt, dass die Anzahl Streunertiere abhängig ist von Futter, Wasser und Platzverhältnissen. Sobald man Hunde und Katzen entfernt, z.B. durch Massentötungen, Vermittlung oder Wegsperren, entspannt sich die Lage zwar kurzfristig. Da es aber plötzlich mehr zu Fressen und grössere und freie Reviere gibt, füllen sich diese rasch mit neuen Tieren; mit Welpen von unkastrierten Besitzertieren oder durch Zuwanderung anderer Streuner aus benachbarten Revieren.

Die deutsche Tierärztin Dorothea Friz aus Napoli hat in ihrer langjährigen Tierschutzarbeit unglaublich viel erreicht. Sie hat u.a. die Fakten zur „Holding Capacity“ zusammengetragen und fordert in ihrer Studie „TOO MANY DOGS AND CATS“ der Hahn an Nachschub sei abzudrehen. Sie vergleicht die „Produktion“ von Hunden und Katzen mit dem Auslaufen von Wasser aus einem Leitungshahn. Wenn mehr Wasser, als man braucht herausläuft, wird der Boden nass und man muss ständig aufwischen. Wenn man den Hahn schliesst, ist das Problem erledigt und man muss kein Geld mehr ausgeben. Mehr

Wir freuen uns sehr, Dorothea Friz als neue Tierbotschafterin zu begrüssen und danken ihr für ihr unermüdliches Engagement.

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