Armin und seine Hornkuh-Initiative in der Schweiz

Wir unterstützen Armin Capaul seit Sommer 2013. Seine Petition, die Initiative der IG Hornkuh und sein Engagement für behornte Kühe und Geissen haben wir schon begleitet, als viele den Bergbauer mit dem Zipfelmützli (noch) nicht ernst genommen hatten. Armin wurde im Sommer 2013 sogar Tierbotschafter. Wir unterstützen Armins Engagement und verbreiten die Botschaften so lange, bis die Hörner drauf bleiben. Ganzer Projektbeschrieb

Kühe haben ein differenziertes Ausdrucks- und Sozialverhalten. Ihre Hörner spielen eine tragende Rolle dabei. Auch bei der Verdauung und dem Stoffwechsel der Wiederkäuer sind sie elementar. Fehlen sie als Ventil für die aufsteigenden Verdauungsgase, verformt sich sogar der Schädel. In der Schweiz werden jährlich bei 200’000 Kälbern mit einem Brennstab oder Sägedraht die Hörner amputiert. Wir finden das falsch, denn das Horn ist ein notwendiges, durchblutetes und sehr schmerzempfindliches Organ. Bei einer Amputation werden Blut- und Nervenbahnen abgetrennt.

Weitere Infos und Links zum Thema:
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IG Hornkuh Uri

Ein wunderbarer Film über behornte Kühe ist «Das liebe Rindvieh» von Bertram Verhaag. Die DVD und weitere Infos auf www.hornkuh.ch

Ein Plädoyer für die Würde der Kuh: Schöner Artikel im «Natürlich» vom Mai 2014 von Eva Rosenfelder «Die bestohlene Kuh»Bericht über neue Studie "Enthornung verformt den Schädel" im bioaktuell 8/14

Claudia Schneider vom Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) hat in einem Studienpapier konkret aufgezeigt, wie Milchkühe mit Hörnern im Laufstall gefahrlos für Mensch und Tier leben können. Dabei geht es vor allem, um das Verhindern von Konkurrenzsituationen und von Unruhe in der Herde. Die erfolgreiche und gefahrlose Haltung horntragender Milchkühe im Laufstall ist möglich, nicht zuletzt auch dank dem guten Umgang mit den Tieren. Das Merkblatt „Laufställe für horntragende Milchkühe“ fasst die Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Beobachtung und Praxiserfahrungen zusammen und bietet konkrete Empfehlungen für Stallbau und Management.
 

2. September 2017

Toller Film der IG Hornkuh Uri und Aktion auf 100-Days.net, bitte teilen.

Wir haben noch 93 von 100 Tage Zeit, Geld für die Abstimmungskampagne der Kühe und Ziegen zu sammeln. Jeder kann jetzt mithelfen.

 

Ein Herz für Horn-Kühe und Ziegen

Mit Deinem Beitrag möchten wir eine Kunstausstellung machen und mit dem Erlös vom Verkauf der Bilder die 'Hornkuh-Abstimmung' mitfinanzieren und die Bauern unterstützen und fördern, welche den Kühen und Ziegen ihre Hörner noch wachsen lassen. Diese Bauern leben meistens auf Mittel- und Kleinbetrieben in Berg- und Hügelregionen. Mit viel Leidenschaft pflegen sie in Form von naturnaher Landwirtschaft unsere Schweizer Kultur.

In der Schweiz leben nur noch etwa 15% horntragende Kühe. Da die Haltung horntragender Tiere aus Wirtschafts- und Sicherheitsgründen mehr Aufwand und Kosten verursacht, neigt die Mehrzahl der Bauern dazu, die Tiere zu enthornen.

Im Jahr 2018 stimmen wir über die Hornkuh - Initiative ab. Damit wir eine Chance haben, diese Abstimmung zu gewinnen, muss noch viel Fachinformation mittels Vorträgen, Medien und Werbung an die Öffentlichkeit gelangen. Das bedeutet viel Aufwand an Zeit und Geld.






Argumente zur Hornkuh-Initiative von Tamara Fretz
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Warum braucht es die Hornkuh-Initiative?

Tamara Fretz hat für die IG Hornkuh Fakten auflistet, wieso Rinder Hörner brauchen.
 

Hier einige Punkte daraus:
Unfallgefahr: Die Unfallstatistik widerspiegelt das Hauptargument der Gegner nicht. Hornunfälle können passieren, aber Unfälle durch Tritte kommen bedeutend häufiger vor. Auch dass Personen von Tieren gegen eine Wand gedrückt werden, geschieht häufiger, als dass sie durch Hörner verletzt werden.

Ein durchblutetes schmerzempfindliches Organ: Das Enthornen ist nicht völlig schmerzfrei durchführbar. Der grosse Hauptnerv in der Hornanlage ist praktisch nicht komplett zu betäuben. Die Betäubung und die schmerzstillenden Medikamente sedieren das Kalb so weit, dass seine Schmerzreaktionen gering, aber dennoch gut wahrnehmbar sind.

Kommunikationsmittel: Hornlose Rinder müssen ihre Konflikte im direkten Körperkontakt austragen. Das führt zu inneren Verletzungen, die äusserlich nicht sichtbar sind. Aber der Metzger kann das gequetschte Fleisch nicht verwerten.

Wirtschaftlichkeit: Ein Laufstall für horntragende Kühe muss um ein Drittel grösser sein und die Stalleinrichtungen müssen dem Verhalten der Tiere angepasst sein. Das kostet Geld. Wegen des grösseren Platzbedarfs können auf derselben Stallfläche weniger Tiere gehalten werden. Das bedeutet weniger Einnahmen.
 

Darum braucht es die Hornkuh-Initiative. Ganzes Dokument als PDF

Wie weiter....?

Bundesrat empfiehlt Ablehnung der Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)» Bern, 15.02.2017 - Der Bundesrat empfiehlt dem Parlament, die Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)» ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Mit der Initiative würde in der Verfassung festgeschrieben, dass horntragende Kühe und Ziegen zwingend finanziell unterstützt werden müssen. Damit würde der Handlungsspielraum für eine ausgewogene Förderung aller Aspekte des Wohlergehens der Tiere verkleinert. mehr


Armin Capaul schreib dazu: "Die Hornkuh Initiative kommt so oder so vors Stimm-Volk! Der Bundesrat entfielt dem Parlament, sie einfach abzulehnen ohne Gegenvorschlag. Das ist für uns gut so, dann kann das Stimmvolk entweder JA oder NEIN stimmen."
 

«Die Milchkuh ist eine Sympathieträgerin» Beitrag im TagesAnzeiger von Claudia Blumer 16.02.2017
Mit Herdenverhalten und Fressplatzbreiten beschäftigte sich der Bundesrat in seiner Botschaft zur Hornkuh-Initiative. Deren Chancen stehen gar nicht so schlecht.

 

Armins Beharrlichkeit zahlt sich aus...

Viele Tierfreunde haben den langen Weg von Armin mitverfolgt... dass er nun sogar bei Aeschbacher in der Sendung im Schweizer Fernsehen kommt, finden wir grossartig und bringt Armin endlich die Anerkennung, die er verdient hat. Sendung Aeschbacher vom 13. Oktober 2016 mit Armin

Der NZZ Video auf FB erziehlt Rekordwerte

14. Mai 2016 NeueZürcherZeitung
Fast im Alleingang initiierte und sammelte Bergbauer Armin Capaul die nötigen Unterschriften für seine Hornkuh-Initiative. Im Video spricht er über über die Würde der Kuh.

Der Video dazu wird Kult und das Thema von FB-Usern emotional diskutiert: www.facebook.com/nzz/videos/1149332345109361/

23. März 2016

Etappensieg!!!!!

Die Hornkuh-Initiative kommt voraussichtlich vors Volk. Sie wurde heute mit 120'859 beglaubigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Mit dem Begehren sollen Bauern mehr Subventionen bekommen, wenn sie ihren Kühen die Hörner nicht ausbrennen.
Es sei ein ganz besonderer Tag, sagte Bergbauer und Initiant Armin Capaul am Mittwoch vor den Medien in Bern. Mit Kuhglocken und Jodlern feierten die Initianten die Übergabe der Unterschriften an die Bundeskanzlei. Im Alleingang hatte die Interessengemeinschaft Hornkuh um Capaul die notwendigen Unterschriften gesammelt.

Eigentlich haben Armin und die IG Hornkuh mit 151'788 Unterschriften weit mehr, als die 100'000 für die Initiative benötigten Unterschriften, gesammelt. Aus zeitlichen und finanziellen Gründen wurden aber nicht alle bescheinigt. Wenn das kein tolles Ergebnis ist! Bravo und danke an alle, die mitgeholfen haben.

Ganzer Beitrag Tagblatt/sda 23.3.2016

22. März 2016

YEAAA: ARMIN HATS GESCHAFFT

Über 100'001 Unterschriften sind bis heute bescheinigt (beglaubigt) und täglich kommen neue dazu! Die definitive, genaue Anzahl wird erst bei der Übergabe am 23. März bekannt gegeben. Da sind wir mal gespannt.

Armin schreibt in seinem Mitternachtsnewsletter vom 12.3.16: "Wie Heinzelmännli rennen sie nun in der Nacht umher: zählen, sortieren, verpacken, eilen auf die Post mit Kisten voller Brief mit Unterschriften an die Gemeinden, freuen sich auf die Antworten, zählen erneut und ordnen sie danach in Kantone ein, für die Bundeskanzlei!"

Zeitungsbericht in der NORDWESTSCHWEIZ vom 19. März 2016

 

17. November 2015

Armin meldet uns, dass 71'474 Unterschriften eingegangen sind. Bravo, ein tolles Ergebnis!
Inzwischen sind auch andere Organisationen auf den Zug aufgesprungen und helfen bei der Unterschriftensammlung mit. Die Hornkuh-Initiative erfreut sich zudem reger Medienpräsenz. Wir freuen uns auf einen gigantischen Endspurt, damit die Hörner drauf bleiben!

10. Oktober 2015

Armin ist im neusten Spiegel. Wieso schafft er es, im fernen Hamburg gehört zu werden... ? Nur unsere Politiker in der Schweiz scheinen taub zu sein für die Anliegen, den Kühen und Ziegen die Hörner dran zu lassen ... grrr


Hier noch der schöne Film über Armin von Spiegel.de

4. Oktober 2015 - Welttiertag

Zum Welttiertag ein paar Fakten zu "Horniges & Gerhorntes"


Ganzes PDF "Horniges & Gehorntes"

30. September 2015

Armin am Tierbotschafter-Stand an der Heimtiermesse "Hund, Katz & Co" der Züspa Messe Zürich. Er hat an den 3 Tagen  Ende September zusammen mit einem Kollegen rund 800 Unterschriften gesammelt. Einigen Tierbotschafter halfen kräftig mit, wie Josef der am Sonntag 50 Unterschriften generierte oder Cornelia, die ihm laufend die Leute schickte. Impressionen

 

 

10. August 2015

"Eine Kuh ohne Hörner ist wie ein Velo ohne Lenker"

Schöner und sehenswerter Film aus dem Urnerland über Schweizer Brauchtum und behornte Kühe

10. Juli 2015

Artikel von Brigitte Walser in der Berner Zeitung: «Zu einer Kuh gehören Hörner»

Kuhhalter sollen finanziell unterstützt werden, wenn ihre Tiere Hörner tragen. Für dieses Ziel sammelt Bergbauer Armin Capaul Unterschriften. Sein abgelegener Betrieb im Berner Jura ist zum Mittelpunkt der Hornkuhinitiative geworden.

27. September 2014

Armin Capaul zeigt am Charity Anlass der Stiftung Tierbotschafter.ch den berührenden Film „Das LIEBE Rindvieh“ von Bertram Verhaag und schneidet den prämierten Hornkuh-Käse aus Urnäsch auf.

 

22. August 2013

Tierbotschafter-Treffen zum Thema Kühe

Das Treffen stand ganz unter dem Motto Kühe und ihre Hörner. Armin erzählte das „Märchen vom Hörnerfranken“. Daneben gab es nebst dem feinen Hornkuhkäse auch viele Infos über Kühe, die Stiftung, die unterstützten Tierschutzprojekte und Rolle und Vielfalt der bisher 25 Tierbotschafter. Auch Gönner und (potentielle) neue Tierbotschafter waren beim Treffen dabei. Die zahlreiche Beteiligung und die Diskussionen zeugen vom Engagement der Tierbotschafter zum Wohl der Tiere.
Vielen Dank Magda für den gesponserten Apéro und den feinen Hornkuhkäse!

13. Juni 2013

Zu einer Kuh gehört nun mal das Horn. Mit dieser Ansicht stehen wir nicht alleine, das haben wir beim Sammeln von Unterschriften für die Petition „Hörnerfranken“ gemerkt. Wir Schweizer sind stolz auf unsere Tradition und da gehört die Kuh einfach dazu. Wieso aber haben rund 90 % der Schweizer Kühe keine Hörner mehr? Wieso werden die Tiere mit einer so hohen Sozialkompetenz eines wichtigen Kommunikationsmittels beraubt?

Der Bergbauer Armin Capaul steht für behornte Kühe und Ziegen ein und lancierte zusammen mit der IG-Hornkuh die Petition "Hörnerfranken“. Wir freuen uns sehr, dass Armin unser neuster Tierbotschafter geworden ist und unterstützen seine Anliegen und die Petition aktiv.