Projekt Michèle, Agadir/Marokko

Seit 2012 unterstützen wir Michèles Ferme, finanzieren diverse Kastrationsprogramme für Katzen und Hunde, vermitteln Patenschaften und finden neue Lebensplätze der Schweiz.
Wir Tierbotschafter sind massgeblich am Erfolg beteiligt, dass die Stadt Agadir die Vergiftungen der Streunerhunde gestoppt und eine grosse Kastrations- & Impfkampagne nach Trap, Neuter & Return lanciert hat. Es ist ein Projekt mit Vorbildcharakter, bereits haben andere marokkanische Städte und Dörfer angefangen, die Streunerproblematik nach unserem Vorbild anzugehen.


Reisebericht von Brigitte Post Dez. 2013 Teil 1 & Teil 2

Bildgalerie unserer Reise Dezember 2013

Ganzer Projektbeschrieb

Mehr über Michèle gibts auch auf www.tierhilfemarokko.ch

10. August 2017

Schritt für Schritt im Kampf gegen Tollwut - und für das Wohl von Mensch und Tier!
 

Zusammen mit Michèle und ihrer Organisation Le Coeur sur la Patte und dank dem vorbildlichen Engagement der Stadt Agadir, haben wir seit Beginn des Kastrationsprogrammes nach TN&R (Stand per Ende Juli) 569 Strassenhunde kastriert und geimpft. Davon wurde mehr als die Hälfte Kastrationen von den Tierbotschaftern finanziert, der Rest sowie die ganze Infrastruktur, med. Betreuung, Notfälle, Futter und Logistik wurde durch die Stadt Agadir getragen. Die Verantwortlichen der Stadt - allen voran die Vize-Bürgermeisterin von Agadir  Docteur Amal Elbakkali - haben die Jahrzehntelange Vergiftung der Streuner gestoppt.
 

Beitrag zum Thema von TA Yassine JAMALI im Economiste vom 11.8.2017:
Cruauté vs efficacité, quelles solutions pour les chiens errants?

 

10. Juli 2017

Neuer Notfall auf Michèles Ferme
Offenbar schlug sich der ausgesetzte, ausgediente Esel schon eine ganze Weile mit grossen Schmerzen durch.
Anfangs Juli 2017 kam er dann zu Michèle. In einem bedauernswerten Zustand, von Schmerzen gepeinigt - niemand schien zuständig. Sein Bein sah grauenvoll aus; nicht gebrochen, aber mit üblen Infektionen. Benjamin ist ein tragischer Fall, jedoch kein Einzelfall.
Michèle und die marokkanischen Fachleute kämpfen für Benjamin und geben ihm die Chance, die er verdient hat! Mehr zu Benjamin, wies ihm geht und zum Projekt Esel & Arbeitstiere in Not

 

2. Juli 2017

Dies sind einige der 508 Beldis (Bez. für marokkanische Strassenhunde), welche im Rahmen des Kastrations- & Impfprogramms der Stadt Agadir Jan. bis Juni 2017 sterilisiert und geimpft wurden. Die Tierbotschafter haben davon 332 Kastrationen finanziert. Wir haben uns stark engagiert, da es  elementar wichtig ist, dass das Programm sichtbare Erfolge zeigt und das Strassenbild bald besser wird. Die Ohrmarken zeigen der (vorwiegend muslimischen) Bevölkerung, dass es sich um "saubere" gegen Tollwut geimpfte Tiere handelt.  

Wir sind massgeblich am Erfolg beteiligt, dass die Stadt Agadir die Vergiftungen der Streunerhunde gestoppt und ein nachhaltiges Programm nach Trap, Neuter & Return lanciert hat. Es ist ein Projekt mit Vorbildcharakter, bereits haben andere marokkanische Städte und Dörfer angefangen, die Streunerproblematik nach unserem Vorbild anzugehen.
 

(FB-Eintrag von LCSLP 19.06.2017)
CAMPAGNE DE STERILISATION ET VACCINATION DES CHIENS DE LA VILLE D’AGADIR
A fin mai 2017, 457 chiens ont été stérilisés et vaccinés contre la rage à Agadir dans les différents quartiers.
Nous remercions infiniment les dirigeants de la ville d'Agadir, la Fondation suisse Tierbotschafter, les 2 vétérinaires qui stérilisent les chiens de nous accompagner dans cette mission destinée à protéger les habitants de nos quartiers grâce à une régulation optimale et efficace des chiens errants.
Depuis avril 2017, la fondation suisse Tierbotschafter règle entièrement les factures de stérilisation. Nous les remercions d'être toujours à nos côtés et nous permettre de continuer ce programme fédérateur pour d'autres villes du Maroc.
Dédicace à Kamal, notre président et à Michèle, la fondatrice sans qui rien ne serait possible !
Merci de son soutien au Dr Amal El Bakkali, vice présidente, responsable du bureau communal d'hygiène. Merci à Céline pour sa présence à la fourrière.

Presse-Echo

Beitrag vom 12. Sept. 2016 im Qantara.de von Regina Keil-Sagawe

Ein Herz für "Beldis"

Spätsommer in Agadir. Das islamische Opferfest wirft seine Schatten voraus. Während die Metzger ihre Messer wetzen, keimt im Niemandsland südöstlich der Stadt, in der einstigen Müllaufbereitungsanlage von Tikiouine, ein Modellprojekt, das das Leben zelebriert: "Dar Imouddar" – Haus der Tiere. Regina Keil-Sagawe hat sich dort umgesehen.

de.qantara.de/inhalt/tierschutz-in-marokko-ein-herz-fuer-beldis

4. Juni 2017

Dieser Streuner wurde anlässlich unseres Kastrationsprogramms unter Einbezug der Bevölkerung* kastriert. Er ist einer von 48 Hunden, die in der den Gegenden um Agadir in den Gemeinden Tamghart, Aourir, Taghazout und Immiouaddar sterilisiert und geimpft wurden. Die Ohrmarke zeigt, dass es sich um "saubere" gegen Tollwut geimpfte Tiere handelt.

 * Ein Programm, welches parallel zur grossen Aktion der Stadt Agadir läuft, bei welcher wir ebenfalls beteiligt sind.

22. Mai 2017

Michèle ist sehr aktiv. Sie und ihre Mitstreiter machen Öffentlichkeitsarbeit wo sie nur können. Radiointerviews, TV-Auftritte, Aktionen und Kooperationen mit Offiziellen und Einheimischen packen sie in ihr volles Tierschutzprogramm, damit sich etwas verändert in den Köpfen vor Ort!

Und seit letztem Jahr hat sich Michèle gewichtige Verstärkung: Docteur Amal Elbakkali Vize-Bürgermeisterin von Agadir setzt sich vorbildlich für die Tiere ein. Merci beaucoup Madame la Vice-Présidente!

Hier der Blogeintrag von Michel Terrier vom 12. Mai 2017 welcher das Projekt und das Tierschutzangagement von Michèle schon eine Weile mitverfolgt.

 

6. Mai 2017 - Cleverer Strassenhund

Das ist die kastrierte und geimpfte Strassenhündin mit der Ohrnummer 417.
Clever wie sie ist, kommt sie regelmässig vor Michèles kleinen Pet-Shop in Agadir. Sie hat Michèles Auto wiedererkannt und ist ihm gefolgt. Jetzt lässt sie sich oft kraulen und sich das Frühstück servieren. Gut genährt, gesund und stressfrei hat sie ein (relativ) gutes Leben, da sie nicht immer läufig oder trächtig ist oder für ihren unerwünschten Nachwuchs sorgen muss.

In den ersten 3 Monaten hat das Team dank unserer finanziellen Unterstützung 67 Katzen und 29 Hunde unserer Paralell-Programme kastrieren und impfen lassen.
Dies nebst der grossen offiziellen Kastrationsaktion der Stadt Agadir, bei der seit Jahresbeginn bereits rund 350 Hunde kastriert und geimpft worden sind. Entsprechender Pressetext

Die marokkanischen Strassenhunde sind unglaublich lieb und meistens auch sehr zutraulich. Mehr dazu

31. März 2017

Das Fernsehen greift das Thema auf und TV2 bringt eine Reportage über das grossartige Kastrationsprojekt in Agadir!

"L'abattage n'est pas une solution..." Un grand merci à Le couer sur la patte Agadir!

Hier gehts zum Youtube-Link

27. März 2017

Diese Hündin mit der Ohrmarke Nummer 19 wurde gestern am Strand von Tamraght /Marokko gesichtet. Sie wurde am 18. Januar 2017 in Taghazout kastriert* und vergnügt sich offensichtlich auch in der Nachbarschaft am 7 Kilometer entfernten Surfspot Tamraght.

 

*Als 171. Hund der durch die Tierbostchafter finanzierten Kastrationen.

28. Februar 2017/Pressetext

Stadt Agadir stoppt die Vergiftungen marokkanischer Strassenhunde
Schon beim ersten Treffen mit der Tierschützerin Michèle hat die Schweizerin mit marokkanischen Wurzeln von ihrem grössten Traum gesprochen. Seit sie vor über 10 Jahren mit ihrer selbstlosen Tierschutzarbeit in Agadir und Umgebung angefangen hat, träumt sie davon, dass die Vergiftungen der Strassentiere durch die offiziellen Stellen endlich aufhören.
Durch intensive Gespräche, jahrelanges Lobbying und die Unterstützung der Schweizer Stiftung Tierbotschafter.ch, erreichte Michèle, dass die Verantwortlichen der Stadt Agadir dank dem Engagement der Vize-Präsidentin Dr. Amal Elbakkali im Sommer 2016 die Vergiftungen der Strassenhunde zugunsten nachhaltiger Kastrations– und Impfprogramme gestoppt hat. Ein bemerkenswerter Etappensieg, der Tierfreunde hoffen lässt! Ganzer Pressetext Brigitte Post/Stiftung Tierbotschafter.ch

Feldstudie - Die sauberen Hunde von Taghazout

Auch in Bezug auf die Tollwutbekämpfung sind diesbezüglich bereits Erfolge in Agadir zu erkennen. Die 2014 & 2015 durch Michèle und die Schweizer Tierbotschafter kastrierten und geimpften Hunde im Touristenort Taghazout ausserhalb von Agadir, zeigen ein erfreuliches Bild. Italienische Studenten der Universität Wien haben während 6 Monaten eine Feldstudie betrieben für die Organisation „Stray Dogs International Project“ aus Italien. Sie haben diese „sauberen“ Tiere in einer umfassenden Feldstudie überwacht und die Resultate ausgewertet. Bluttests ergaben, dass sämtliche noch vor Ort lebenden Tiere den vollen Impfschutz aufweisen und gesund sind. Fazit: Die Studie schliesst die Hunde von Taghazout als Träger des Tollwutvirus komplett aus.

Ganzer Pressetext der Tierbotschafter Februar 2017

Rückblick 2016

 

In Agadir konnten im 2016 dank unserer Hilfe 168 Hunde und 246 Katzen kastriert und geimpft werden. Wir danken unserem Team und den tierfreundlichen Menschen vor Ort, die das ermöglichen.

Wir freuen uns riesig, dass seit dieser Aktion in der Stadt Agadir KEINE Hunde mehr vergiftet werden und wir dieses Kastrationsprogram gemeinsam durchführen können!

 

Laufende Kastrationsprogramme unter Einbezug der Bevölkerung

Damit das Leid an der Wurzel gepackt wird, laufen verschiedene Kastrationsprogramme für Katzen und für Hunde vor Ort. Um eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen, wird die lokale Bevölkerung einbezogen. Konkret kann jeder die Katzen seines Quartiers oder den Streunerhund zum Tierarzt bringen und mit umgerechnet 10.-- CHF Beteiligung kastrieren und impfen lassen. Den Rest der Kosten übernehmen die Tierbotschafter. Was bei den Katzen wunderbar funktioniert, läuft bei den Hunden eher harzig, da die Berührungsängste der lokalen Bevölkerung offensichtlich gross sind. Hunde gelten in muslimischen Gemeinschaften als unrein und werden nicht gerne geduldet. Im Gegensatz dazu haben Katzen einen höheren Stellenwert und führen, wenn sie kastriert und gesund sind, ein relativ gutes Leben. Sie werden meistens in Ruhe gelassen und finden Futter oder Restaurantabfälle.
Der Blog D'Agadir von Michel Terrier berichtet über das durch die Tierbotschafter finanzierte Kastrationsprogramm in Agadir.
Campagne de stérilisation et vaccination des chiens de la ville d’Agadir : « Pour le respect du meilleur ami de l’homme »

1. November 2016

Bilanz: in einem Jahr 276 Katzen und 62 Hunde kastriert und geimpft.
Michèle und das Team von Le Coeur sur la Patte lassen dank unserer Hilfe laufend Katzen und Hunde kastrieren.

Die Zeichen stehen gut, auch wenn der Weg noch sehr steinig ist. Immerhin hat die Stadt Agadir die Vergiftungen der Stassenhunde gestoppt und ist daran ein nachhaltiges Kastrationsprogramm aufzubauen. Bravo! Gemeinsam bleiben wir dran, damit sich etwas verändert für die Streuner in Agadir.

2. August 2016

Die ersten Katzen des Souk wurden kastriert und die Ohren markiert. Es hat viele notleidende kleine Kätzchen und Michèle konnte sie nicht dort lassen. Sie werden nun auf der Ferme gepflegt…

Die andern wurden nach ein paar Tagen wieder dorthin zurückgebracht, wo sie vorher lebten. Leider hat es hier noch viele kranke Katzen. Kastration ist das Einzige, das hilft!

 

29. Juni 2016

Der Markt in Agadir ist mit seinen 13 ha sehr gross und es hat entsprechend viele Katzen, die eigentlich geduldet und gefüttert werden. Die Tiere könnten dort glücklich leben, dürfen sich aber nicht weiter vermehren, da sie sonst zur Last fallen und vergiftet werden.
Michèle hat die Stadtverwaltung von Agadir überzeugt, die durch die Tierbotschafter finanzierte Kastrationsaktion durchzuführen. Die Stadt hat sich bereit erklärt mitzuhelfen, dass all die Katzen vom Souk kastriert werden.
Die Katzen werden einen Tag vor der Kastration eingefangen und am anderen Morgen mit von der Stadt Agadir zur Verfügung gestellten Transportwägelchen nüchtern zu zwei Tierärzten transportiert. Dort werden sie kastriert, dann einen Tag im Hangar beaufsichtigt und am nächsten Tag im Souk wieder entlassen. Dort hat es auch eine kleine Zisterne, die mit Wasser für die Tiere gefüllt werden kann. Am Montag, wenn der Souk geschlossen ist, wird mit dem Einfangen der Katzen begonnen…
Vorab ist Aufklärungsarbeit angesagt: Plakate werden aufgehängt, auf denen mitgeteilt wird, dass die Stadt Agadir, die „Stiftung Tierbotschafter“ unter Mithilfe der „Association le coeur sur la patte“ die Katzen einfangen und kastrieren werden.

2. Mai 2016

Als Folge ihres selbstlosen Engagements als Tierschützerin erlangt Michèle grosse Bekanntheit bei der lokalen Bevölkerung als auch bei den Touristen Agadir‘s. Als praktisch einzige Anlaufstelle weit und breit wird sie laufend mit neuen Notfällen und Welpen „beglückt“.
Eigentlich ist ihr Refugium eine wunderbare Oase, wenn sie nicht überquellen und grosse Fixkosten generieren würde. Denn all die rund 200 Katzen und 80 Hunde wollen nicht nur ernährt und geimpft, sondern kastriert und oft auch medizinisch behandelt werden.
Aber trotzdem, geniessen Sie die Impressionen auf dem Filmli.

19. März 2016

Am 19. März 2016 kommt im grössten Sender Marokkos in „2M“ während der Mittagszeit ein 35 minütiger Bericht über Ray (der Hund der vor einem Jahr grausam verstümmelt aufgefunden wurde in Casablanca) und über die Protestaktion der Bevölkerung gegenüber den Gräueltaten an den Strassentieren. Sie berichten über das Tierschutzgesetz, welches existiert aber mangels Kläger nicht umgesetzt wird. Der Sender erklärt die einzige wirksame Methode "Trap, Neuter & Return“ gegen das Leid der Tiere auf der Strasse. Und sie berichten über Michèle und ihre Ferme mit unserem erfolgreichen Kastrationsprojekt in Taghazout. Hier der Link auf Youtube

Es wurden auch junge Leute auf der Strasse nach ihrer Meinung gefragt. Alle haben die Methode des Landes satt, sie haben genug von den grauenvollen Vergiftungen der Strassentiere. Sie wollen nicht zuschauen, wie Tiere stundenlang leiden bis sie endlich qualvoll verenden. Die Menschen vor Ort verlangen, dass man stattdessen die rasante Fortpflanzung unterbindet und so unendlich viel Leid verhindert!

18. März 2016

In Agadir haben wir momentan 2 Kastrationsprojekte unter Einbezug der Bevölkerung laufen. Parallel zum Katzenkastrationsprogramm wurde Ende Januar ein Programm für Hunde mit dem vielversprechenden Namen „PAR RESPECT POUR L’AMIE LE PLUS FIDELE DE L’HOMME“ ins Leben gerufen.

Jeder kann den Quartier- oder Strandhund, um den er sich kümmert, beim Tierarzt vorbeibringen und mit einer Beteiligung von umgerechnet 10.-- CHF kastrieren und impfen lassen. Der Rest der Kosten übernehmen bekanntlich wir Tierbotschafter.
Seit der Lancierung der Aktion am 28. Januar wurden lediglich 5 Hunde zur Kastration vorbeigebracht. Sechs weitere Hunde wurden in Taghazout kastriert im Rahmen unseres Kastrationsprogrammes, das dort seit Herbst 2014 läuft.

Was bei den Katzen wunderbar funktioniert, läuft bei den Hunden eher harzig an. Offensichtlich sind die Berührungsängste der lokalen Bevölkerung immer noch zu gross, um Quartierhunde zum Kastrieren und Impfen vorbeizubringen. Wir bedauern das. Es erstaunt uns aber nicht so sehr, denn Hunde gelten als unrein. In Marokko werden jährlich immer noch 25‘000 Fälle von Tollwutansteckung bei den Menschen registriert. Im Gegensatz dazu geniessen Katzen in muslimischen Gemeinschaften i.d.R. einen besseren Stellenwert und haben ein relativ gutes Leben, d.h. sie werden in Ruhe gelassen. 

Wir sind aber froh um jeden Streuner, der keinen Nachwuchs mehr auf die Strasse setzen kann und bei der Kastration zugleich gegen Tollwut geimpft wird. Wir bleiben zusammen mit den Tierschützern in Agadir dran.

26. Februar 2016

Bei all den Kastrationen darf man de vielen Tiere auf Michèles Ferme nicht vergessen. Die vielen hungrigen Mäuler und die Auslagen für die medizinische Betreuung der Hunde und Katzen.

6. Februar 2016

In Marokko wird gerade unser neues Tierschutz-Projekt eingeführt und die ersten beiden Streunerhunde Nr. 81 & 82 sind kastriert und geimpft. Die Aktion „Par respect pour l’ami le plus fidèle de l’homme“ („Aus Respekt für den treuesten Freund des Menschen“) soll ein weiterer Meilenstein sein gegen die Vergiftung der Strassentiere in Agadir. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die bereits seit November laufende Katzen-Aktion „J’aime les chats de mon quartier“ s.u.

Die Bevölkerung wird eingeladen die Strassenhunde aus ihrem Quartier zur Kastration vorbeizubringen. Jeder der einen Hund bringt, bezahlt lediglich 100 Dirhams (ca. 10 CHF). Die Tierschützer von „Le Coeur sur la Patte“ kümmern sich Vorort darum und wir Tierbotschafter finanzieren die Kastrationen.

Gleichzeitig wird jeder Hund gegen Tollwut geimpft und kriegt eine Ohrmarke. Letzteres schützt die Tiere, denn es ist ein Zeichen, dass der Hund geimpft und kastriert ist und keine Gefahr darstellt. Das ist sehr wichtig, da Hunde in einem muslimischen Land keinen hohen Stellenwert haben. Sie gelten als unrein und werden i.d.R. nicht gerne geduldet auch aus Angst vor einer Tollwutansteckung.

In der Zwischenzeit arbeitet Michèle auf Hochtouren weiter daran, dass das Vergiften von Strassenhunde auch in Agadir eingestellt wird. In Taghazout funktioniert es, da haben die Behörden zugesichert, die kastrierten Tiere nicht mehr zu vergiften

8. Januar 2015

Bilanz der Aktion « J’AIME LES CHATS DE MON QUARTIER »: in den letzten 2 Monaten wurden 29 Strassenkatzen, davon waren 2/3 weiblich.

Die Aktion wurde von unserer Tierbotschafterin Veerle auf die Beine gestellt um Michèle Vorort zu entlasten. Seit Jahren rennt Michèle Katzen und Hunden hinterher, um sie einzufangen, zu kastrieren und wieder frei zu lassen. Sie hatte wenig Hilfe der lokalen Bevölkerung und braucht dringend eine Pause.

Deshalb wurde „J’aime les chats de mon quartier“ lanciert (ich liebe die Katzen meines Stadtteiles auf Deutsch). Die Bevölkerung wurde eingeladen, ihre Quartierkatzen um die sie sich kümmern, beim Tierarzt  kastrieren zu lassen. Für nur 100 Dirhams Beteiligung, der Restbetrag der Tierarztrechnung übernimmt die Stiftung Tierbotschafter.

Ein grosses Dankeschön an Tierbotschafterin Veerle und an das Team vor Ort, welches in Agadir alles koordiniert.

15. November 2015

Zusammen mit unserer Partnerorganisation Le Coeur sur la Patte in Agadir lancieren wir eine Kastrationsaktion für die Samtpfoten vor Ort. Die Bevölkerung wird einbezogen und eingeladen die Katzen ihrer Umgebung zum Tierarzt zu bringen. Die Katze wird zum Spezialpreis von 100 Dirham (ca. 10 CHF) kastriert, den Rest übernehmen wir.

25. September 2015

Wir sind an der Heimtiermesse, Züspa Messe ZH, um während drei Tagen möglichst viel Aufklärungsarbeit zu machen und Spenden für die unterstützten Projekte zu sammeln.

Damit wir möglichst vielen Tieren in Marokko helfen können, veranstalteten wir einen marokkanischen Mini-Bazar an unserem Stand und verkaufen marokkansichen Charity-Tee. Allerlei orientalische Schnäppchen, wunderbare Quasten, Lämpchen und Tadelakt-Döschen standen bereit.

Wer's verpasst hat, kann die orientalischen Trouvaillen auf Tierhilfe Marokko bestellen. 

17. September 2015

Wir freuen uns sehr, dass Michèle und ihr Team in Agadir bis August 2015 99 Tiere kastrieren und somit unendlich viele ungewollte Welpen und grosses Tierleid verhindern konnte. Nicht ganz einfach in diesem Land, BRAVO! Danke Michèle, danke Veerle, danke Magda für Eure tolle Arbeit.

Information sur nos campagnes de castration/stérilisation de Michèle et ''association le Coeur sur la Patte" du 15 séptembre 2015:
Pourquoi castrer/stériliser les chiens et chats errants ? C’est la seule solution pour mettre fin à l...a misère de ces pauvres animaux, pas adaptés à la vie dans les rues. C’est le seul moyen d’éviter leur prolifération et est recommandé par l’O.M.S. (organisation mondial de la santé).
La méthode s’appelle TN&R (trap-neuter and return) : attraper-castrer/stériliser et retour dans leur environnement habituel. Ces animaux préviennent que d’autres animaux envahissent le territoire.
Depuis l’année passée nous pratiquons cette méthode à Taghazout ou nous avons un accord avec la commune qu’ils n’empoisonnent plus les animaux errants.

Ces actions étaient uniquement possible grâce à une grande dame avec une grande compassion pour le sort des chiens et chats errants. Elle gère l’association protection animale « Tierbotschafter » en Suisse et se mobilise avec acharnement et détermination exemplaire pour trouver des dons, à fin de financer plusieurs projets de TN&R un peu partout dans le monde.

Merci beaucoup chère Brigitte, sans toi, il nous serait impossible de venir à l’aide à tant d’animaux.

13. Juli 2015

Michèle hatte keine Möglichkeit mehr, die Strassenwaisen auf die Ferme zu nehmen, sie musste ein Grundstück kaufen, was wieder ein grosses Loch ins Budget gerissen hat. Sie auf der Strasse lassen, konnte die Tierschützerin nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Hier dürfen die Kleinen nun in einem „Kindergarten“ ein wenig Sicherheit und Fürsorge geniessen. Zuerst bekommen sie eine Puppyimpfung, werden entfloht und entwurmt und dann dürfen sie eintreten.

14. Juni 2015

Solidarität für Ray den malträtierten Strassenhund in Marokko
Michèle und der Präsident der Tierschutzorganisation "Le Coeur sur la Patte" Kamal Hafsi sind gerüstet für die Demonstration in Casablanca. Auch in der Schweiz findet die Solidaritäts-Kundgebung "Je suis Ray" in Schottikon bei Winterthur statt.


Juni 2015

Am Sonntag den 14. Juni wird in Casablanca/Marokko eine Tierschutzdemonstration unter dem Motto „La Justice Pour RAY“ veranstaltet. 

Ray ist ein Strassenhund, wie es viele gibt in Marokko. Am 30. Mai 2015 fanden Studenten Ray auf dem Unigelände. Er war mehr Tod als lebendig: seine Augen waren herausgerissen, sein Maul wurde zugenäht und brutal wieder aufgerissen, sein Penis zerstückelt… Ray hatte hohes Fieber und war deshydriert. Dennoch hat die Tierschutzorganisation „Entre Chiens et Chats“ sich sofort um Ray gekümmert: er wurde zum Tierarzt gebracht und erhielt erste Hilfe. Euthanasie stand zur Diskussion, aber am nächsten Morgen hat Ray beschlossen zu trinken und zu essen und man wollte ihm die Chance geben.

Eine Facebook Seite wurde errichtet und hatte innert Kürze 24‘000 Anhänger. Die Medien berichteten in ganz Marokko über Ray’s Schicksal. CNN Arabia und das ägyptischen Fernsehen griffen die Geschichte auf.

Das erste Mal in Marokkos Geschichte wird Anzeige erstattet wegen Tiermisshandlung. Drei Anwälte stellten sich zu Verfügung und haben eine Petition errichtet. http://www.mesopinions.com/petition/animaux/justice-ray-animaux-maltraites-maroc/14477

Michèle mit "Le Coeur sur la patte" und auch die Tierbotschafter.ch stehen hinter dieser Aktion und hoffen, dass sich endlich etwas bewegt für Marokkos Tiere!
https://www.facebook.com/justicepourray?fref=ts

 

Nachtrag: Ray ist am 12.6.15 um 15:30 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. R.I.P. marokkanische Fellnase! Es tut uns so unendlich leid, was die Menschen Dir angetan haben.

23. Februar 2015

Das kleine Dorf Taghazout 20 km ausserhalb von Agadir ist dabei, marokkanische Geschichte zu schreiben. Denn als erster Ort überhaupt werden hier die Strassentiere nicht mehr getötet sondern durch Michèle und dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Tierbotschafter.ch geimpft und kastriert. Dies ist bekanntlich die einzige Methode, um erfolgreich gegen Tollwut und die Streunerproblematik vorzugehen.

12. Januar 2015

Die Zufahrtstrasse wurde zwischenzeitlich wieder hergestellt. Hilfe kam von der einen oder anderen Seite, viele Zeichen der Solidarität erreichten Michèle, welche eine schwierige Zeit hinter sich hat.
Es sind natürlich bei weitem noch nicht alle Schäden behoben. Michèle kann finanzielle Unterstützung dringend gebrauchen.

Viele Tiere warten auf ein neues Zuhause, denn zurück auf die Strasse können die Welpen nicht.

24. Dezember 2014

Im letzten Sommer und Herbst lief die eindrückliche Kastrationsaktion in Taghazout. Nebst dem enormen Einsatz auf allen Ebenen, hatte Michèle durch diese Kastrationsaktion plötzlich viele Notfälle zu pflegen und unerwartet viele Welpen aufzunehmen. Das forderte sie massiv und ihre Auffangstation platzte aus allen Nähten.
Als wäre das nicht genug, kam dann Ende November der grosse Sturm und mit ihm das Wasser, welches alles wegspülte. Auch bei Michèle verursachte das Unwetter grosse Schäden und spülte sogar die Zufahrtstrasse weg.
Auf dem ersten Bild sieht man die Dimensionen: Man beachte den Mann in dem Graben drin! Michèle musste die Hunde während dem Unwetter in die Wohnung sperren, sonst wären sie in ihren Gehegen ertrunken.

 

2. Dezember 2014

Die Unwetterkatastrophe im Süden Marokkos hat auch Michèles Refugium getroffen. Das kleine Paradies ist überflutet! Nichts sieht mehr so aus wie auf diesen Bildern rechts...  

Die Hunde konnten ins Haus gerettet werden, doch wo sind alle Katzen?
Im Moment hat Michèle keine Uebersicht. Sie hatte trotz allem Glück gehabt, braucht aber unsere Hilfe beim Wiederaufbau.

Hier einige Impressionen und Berichte über die Überschwemmungen im Süden Marokkos.

Die Brücke von Tagazhout, wo die Kastrationsaktionen seit Sommer laufen: https://www.youtube.com/watch?v=OhHhL_sr3tA&app=desktop
 

Blog und Bilder (links) von Terrier Michel: http://terriermichel.wordpress.com/2014/11/30/retour-a-agadir-hier-les-degats-des-intemperies/
 

http://terriermichel.wordpress.com/2014/12/02/intemperies-le-souss-emporte-par-les-eaux/


http://terriermichel.wordpress.com/2014/12/01/intemperies-catastrophiques-dans-le-sud-du-maroc-photos/


 

 

7. November 2014

Die Kastrationsaktion in Taghazout läuft auf Kurs und stösst auf grosses Interesse. Michèle und die Tierschützer machen einen ausgezeichneten Job.

Vielen Dank nach Marokko!


Hier geht’s zum Zwischenbericht

7. Oktober 2014

Reportage im neusten Katzenmagazin über Michèle und ihre Tierschutzarbeit: Marokko – für Katzen alles andere als märchenhaft

Es sind Bilder wie aus Tausendundeiner Nacht. Wäre da nicht die traurige Realität: das grosse Tierleid auf der Strasse. Katzen und Hunde werden vergiftet, misshandelt und ausgesetzt. Michèles Auffangstation in Agadir platzt aus allen Nähten und täglich werden es mehr Tiere.

Ganzer Bericht von Brigitte Post Katzenmagazin Nr. 5 Okt./Nov. 2014

 

27. August 2014

Michèle und Hafsi Kamal kommunizieren was das Zeug hält. Aufklärung, Information und Einbezug der Bevölkerung sind enorm wichtig.

Hier ein wunderbarer Youtubefilm welcher von einem talenterten und tierliebenden 16-jährigen Marokkaner gemacht wurde. Bravo und Danke Mohamed.

27. Juli 2014

Aufklärungsarbeit und Information der Bevölkerung ist enorm wichtig. Flyer werden dazu grosszügig verteilt.

1. Juli 2014

Kastrieren statt töten oder wegsperren: TN&R ist die Lösung
Streunende Hunde zu töten und zu vergiften ist nicht nur grausam, es macht langfristig auch keinen Sinn. Denn auch wenige verbleibende oder neu ausgesetzte Tiere vermehren sich rasend schnell. Die einzige Massnahme zur Lösung der Streunerproblematik ist TN&R (Trap, Neuter & Return), das heisst die systematischen Kastration und das anschliessende Zurückbringen ins angestammte Revier. Es ist bewiesen, dass Streuner ihr Gebiet besetzen und somit auf natürlich Art neuen Zuwachs und die Ausbreitung von Seuchen verhindern, was gerade in diesem Land mit Tollwut eine zusätzliche Bedeutung hat.

Deshalb verfolgt auch Michèle und ihr Team hier bei dieser Aktion TN&R: Strassenhunde werden eingefangen, kastriert, geimpft und auf Parasiten behandelt. Sie kommen möglichst bald als Platzhalter in ihr Revier zurück, wo sie nach dem Prinzip der Holding Capacity (Fassungsvermögen) weiteren Zuwachs in verhindern. Diese Hunde erhalten eine Erkennungsmarkierung am Ohr als Merkmal und zu ihrem Schutz.

29. Mai 2014

Kastrationskampagne in Taghazout in Vorbereitung. Ein Teilerfolg ist bereits erzielt auf dem langen Weg! Michèle hat nach eigenem Zitat "gekämpft wie der Teufel", um Taghazout dazu zu bringen, Hunde nicht mehr zu vergiften sondern von ihr und der Association le coeur sur la patte kastrieren zu lassen. Das ist ein riesen Erfolg. Und offenbar wären sogar noch weitere Gemeinden bereit, einem solchen Deal zuzustimmen. Das wäre ein fantastisches Ergebnis nach langem Kampf  - wenn da nicht die Sorge um die finanzielle Gewährleistung wäre. Es müssten noch einige Dirham, Franken und Euros zusammen kommen, damit all diese Hunde kastriert - anstatt vergiftet werden können.

14. Februar 2014

Streuner wartete über mehrere Wochen täglich vor der Türe des kleinen PetShops von Michèle. Seine Beharrlichkeit hat einiges an Reaktionen ausgelöst und der "Vor-der-Türe-Hund Agadir“ hat uns alle bewegt.
Migo - wie der clevere Kerl nun heisst – hats geschafft in das sonst schon arg strapazierte und aus allen Nähten platzende Refugium von Michèle zu gelangen. Er wurde zwischenzeitlich kastriert und darf, wenn all seine Tests gut sind zu Magda in die Schweiz reisen, wo er bestimmt bald eine nette Familie findet die ihn aufnimmt.

30. Dezember 2013

Michèles Tierliebe ist gross und was sie hier in Agadir aufgebaut hat, verdient unseren grössten Respekt. Unermüdlich rennt und kämpft sie für die Tiere. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist bestimmt, dass „Die Frau mit den Tieren“ wie sie von den Berbern genannt wird, von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert und sehr gut vernetzt ist. Hier gehts zu unserem Reisebericht Teil 1 & Teil 2 

8. November 2013

Was für ein schönes Bild... wenn da nicht die traurige Realität auf den Strassen Marokkos wäre: Hunde und Katzen werden vergiftet, misshandelt und ausgesetzt. Michèle ist Auffangstation und platzt aus allen Nähten... und täglich werden es mehr Tiere. Sie stranden bei ihr, wie gestern dieses 4 Tage alte Kätzchen, welches sie natürlich am Schluss auch aufpäppelt.
Danke Michèle für Deinen unermüdlichen Einsatz

4. Oktober 2013

Tierpaten gesucht für Katzenfindelkinder aus Marokko
Sie alle haben eines gemeinsam: Sie wurden irgendwann in der Nähe von Michèles Pet-Shop in der Stadt Agadir ausgesetzt, weil man langsam weiss, dass Michèle sie nicht verhungern lässt. Viele dieser Kätzchen sassen eines Morgens dort in einer Kartonbox, viel zu klein, um von der Mutter weggenommen zu werden, viele von ihnen verschnupft und krank, der Regenbogenbrücke näher als dem Leben. Wie immer schimpfte Michèle zuerst bei ihrem Anblick, kann aber dann ob dem Leid nicht wegschauen und nimmt die Findelkinder auf. Sie zieht sie auf, füttert sie, reinigt die verschnupften Katzennasen, träufelt Antibiotikatropfen ein und schmiert Salben auf wunde Näschen.

So schaffen auch die neuen Findelkinder den Eintritt in Michèles Paradies für Tiere. Für Michèle selber ist es inzwischen ein Ort mit viel Arbeit ohne Pausen und unsicherer Zukunft geworden. Es kommen täglich Tiere und sie kann nicht NEIN sagen. Die Hunde haben manchmal die Gelegenheit, in ein besseres Leben auszureisen. Aber die Vorbereitung dauert lange und ist sehr teuer und die Adoptanden müssen direkt nach Marokko kommen, um sie abzuholen. Also bleiben vor allem die Katzen hier und werden mehr und mehr. Erst kürzlich musste ein neues Katzenhaus gebaut werden, was ein riesiges Loch in Michèles sonst schon kleines Budget gerissen hat und sie fast verzweifeln lässt.

Die meisten dieser Katzen benötigen noch Pflege und wenn sie dann gesund sind, vor allem noch eine Kastration. Wer hätte die Möglichkeit, Michèle seine Solidarität durch eine Patenschaft auszudrücken und ihr damit zu zeigen, Danke für deine Arbeit, wir stehen hinter dir!

Wer wird Gotti/Götti einer Marokkanische Notfall-Katze für 25 CHF im Monat? (Mindestdauer 1 Jahr). Kontakt

5. April 2013

Michèle aus Agadir hat so mancherlei tierische Geschichte zu erzählen. Hier ein kleiner Querschnitt aus dem marokkanischen Alltag einer Einzelkämpferin.

14. Januar 2013

Es ist unglaublich, was alles vor Michèles kleinem Petshop in Agadir strandet. Michèle ist Auffangstation für beihnahe alle Lebewesen. Gestern übernahm sie einen ganzen Käfig mit grauenvoll gehaltenen Sittichen, die anscheinend niemand mehr wollte.
Eigentlich kümmert sich Michèle um Katzen und auch um Strassenhunde aber nun hat sie auch diesen kleinen armen gefiederten Geschöpfen Asyl gewährt. Und am nächsten Tag sieht die Welt schon ein ganz klein wenig besser aus.
 

20. Oktober 2012

Das ist besonders bitter und schwer zu ertragen. Ein Schützling von Michèle liegt vergiftet vor der Türe. Die Marke am Ohr zeigt es: Der Strassenhund aus Agadir war kastriert, geimpft und gesund. Er hätte ein gutes Strassenleben haben können, wäre er nicht der Vergiftungsaktion - die meistens nachts statt finden - zum Opfer gefallen.
Michèles grösster Traum ist, dass die Vergiftungen endlich aufhören. Dafür setzt sie sich mit aller Kraft ein.

30. September 2012

Michèle hat das kleine Katzenbaby in einer Kartonschachtel neben dem Müll gefunden. Leider ist das trauriger Alltag in Marokko. Und Michèles Schützlinge werden mehr und mehr, und ihr Refugium platzt aus allen Nähten. Denn eine Vermittlung von ehemaligen Strassentieren vor Ort ist beinahe unmöglich. Ausser es erbarmt sich ein Tierschützer aus dem Ausland und stellt sich als Flugpaten oder Adoptanten zur Verfügung.