Tierfreunde in der Dominikanischen Republik

Wir unterstützten verschiedene Tierfreunde und Kastrationsprojekte in der Dominikanischen Republik. Einige befinden sich im Aufbau, andere laufen schon länger oder wurden zwischenzeitlich gestoppt. Einige Projekte erhalten neu ab 2017 unsere Unterstützung.
Ziel ist es immer, die lokale Bevölkerung einzubeziehen und eine nachhaltige Veränderung durch regelmässige Kastrationsprogramme zu bewirken.


Rückblick
Miriam und Buschi aus Las Terrenas haben wir 2012 & 2013 mit viel Herzblut und finanziellem Engagement unterstützt. Nebst Sach- & Barspenden übernahmen wir die Kosten für die ganze Aufklärungsarbeit und einen Teil des Kastrationsprogrammes im Fischerdorf Sanchez in den Jahren 2012 & 2013. Ganzer Projektbeschrieb

Von der Tragik der Handtäschlihunde

Wer hätte gedacht, was die medienwirksame Inszenierung einiger IT-Girls mit ihren gestylten kleinen Chihuahua-Hunden auslösen werden? Was für fatale Auswirkungen das »Paris-Hilton-Syndrom» auf eine ganze Hunderasse rund um den Globus hat? Das blonde Partygirl hat den Hund zur reinen Dekoration und zum Spielzeug verkommen lassen.

Ganzer Artikel von Brigitte Post Stiftung Tierbotschafter.ch


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Nachtrag zum Artikel:

Die erwähnte Kastrationsaktion in Sanchez 2012, wurde von den Amigos de Lucky durchgeführt und durch die Terbotschafter finanziell unterstützt. Mit Miriam und Buschi von den Amigos de Lucky mussten wir die Zusammenarbeit leider aufgeben, was aus tierschützerischer Sicht sehr bedauerlich ist.

20. Januar 2014

Rückblick auf die erfolgreiche Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in Sanchez.
Im Fischerdorf Sanchez haben sie bei total 3 Kampagnen insgesammt 370 Tiere kastriert (ca. 90% Hündinnen).
Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich die Tierbotschafter daran. So konnten dank unserer finanziellen Unterstützung anfangs Dezember in Sanchez 42 Hündinnen, 3 Rüden, 4 weiblichen Katzen kastriert werden.
Wir danken Miriam & Buschi und ihrem Team für ihren unermüdlichen und nachhaltigen Einsatz für die Tiere. 

1. Oktober 2013

Miriam & Buschi: Nach der Kastrationsaktion ist vor der Kastrationsaktion

Die nächste Kastrationsaktion von anfangs Dezember 13 in der Gegend von Las Terrenas und Sanchez ist in Vorbereitung.

Die Tierbotschafter haben bereits im November 12 die Kosten für 2 Tage plus die Aufklärungsarbeit im Vorfeld und Nachbearbeitung der Strassentiere übernommen. Wir werden uns auch heuer an der nachhaltigen Tierschutzaktion der beiden ausgewanderten Deutschen beteiligen.

Nachhaltiger Tierschutz bedeutet „Trap, Neuter & Release“. D.h. Strassenhunde & -katzen werden, wie hier bei der grossen Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in der Karibik, eingesammelt, kastriert und wieder als Platzhalter in ihr herkömmliches Revier zurückgebracht.

26. Oktober 2013

"Dieses ganze OP-Besteck hatten uns die Stiftung Tierbotschafter.ch im Mai für unseren Spenden-Container gespendet - so lieben Dank an Brigitte Stiftung Tierbotschafter für diese Großzügigkeit!
Heute haben wir alles sortiert, damit unsere deutschen Tierärzte Nina und Melanie Stehle im Dezember raussuchen können, wie viel und was wir brauchen. Alles Überzählige wird unter den hiesigen Tierärzten mit denen wir zusammen arbeiten, einer befreundeten Tierschutzorganisation und dem städtischen Krankenhaus von Las Terrenas aufgeteilt. Dann können ganz viele Tiere wie Menschen von der Großzügigkeit profitieren", postet Miriam auf FB

1. Dezember 2012

Die grosse Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in der DomRep ist nun abgeschlossen. Der enorme Einsatz der beiden, den Tierärtzen und eherenamtlichen Helfern hat sich gelohnt: in Sanchez wurden während 6 Tagen 211 (!!!) Hunde und Katzen (80% Weibchen) kastriert und behandelt. Bravo und ein riesiges Dankeschön an alle.

Die Tierbotschafter haben die Kosten für 2 Tage plus die Aufklärungsarbeit im Vorfeld übernommen. Details dieser Aktion findet Ihr im Reisetagebuch Teil 1 & Teil 2

28. November 2012

Die traurigen Auswüchse des so beliebten Modehundes Chihuahua werden hier in der DomRep offensichtlich. Die viel zu kleinen unkastrierten Tiere laufen Gefahr von zu grossen Rüden gedeckt zu werden und bei der Geburt elendiglich zu krepieren, da die Welpen im Geburtskanal stecken bleiben. Bei der Kastrationsaktion in Sanchez wurden mehrere Dutzend dieser kleinen Hündinnen kastriert.