Tierfreunde in der Karibik

Wir unterstützen verschiedene Tierfreunde und Projekte in der Karibik: Kastrationsprojekte auf der Dominikanischen Republik oder das Schulungsprogramm auf Barbados.
Unser Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe. Wir versuchen, wo möglich die lokale Bevölkerung einzubeziehen und eine nachhaltige Veränderung durch regelmässige Kastrationsprogramme zu bewirken.


 

Ausblick: weitere Kastrationsaktion in der DomRep

Ein weiterer durch Isabel organisierter Kastrationseinsatz steht bevor: Mitte Oktober fliegt die deutsche Tierärztin Claudia Bretthauer in die Dominikanische Republik, um 300 Tiere zu kastrieren, 200 wie im Vorjahr in Las Terrenas und Sanchez und 100 für Kim Bedall entweder in Las Galleras oder El Limón. Sie wird wie immer im Akkord kastrieren und sich dabei selbst übertreffen. Kim Beddall hat von der Gesundheitsbehörde 300 Tollwutimpfungen erhalten, so dass alle Tiere geimpft werden können. Die Tierbotschafter übenehmen die Kosten für die Kastrationen.


 

6. August 2018

Das Schulprogramm in Barbados ist gut angelaufen. 46 Lektionen in 3 privaten und einer öffentlichen Schule wurden im 1. Halbjahr 2018 unterrichtet.
Die Schüler lernen den respektvollen Umgang mit allen Lebewesen. Die Bindung zwischen Menschen, Tieren und unserer Umwelt soll gefördert und Tierquälerei verhindert werden. Highlights waren die Schulausflüge zur Auffangstation "The Hope Sanctuary".

12. Juni 2018

Das Schulungsprojekt auf Barbados entwickelt sich gut. Im April erklärte nach den Privatschulen auch die erste öffentliche, staatliche Schule, dass sie mitmacht bei unserem Schulungsprojekt. Unterichtsbeginn im Mai.
Anfangs Juni haben die Kinder der Codrington Schule dem Tierheim Hope im Rahmen des Programms einen Besuch abgestattet.
Die Kinder sind beheistert und alle wollen Hunde adoptieren :-) Sie wollen eine Spendenaktion fuer Futter organisieren und was noch wichtiger ist, sie haben gute Ideen wie man Tierquaelerei verhindern kann (Aufklärung in der Bevölkerung) und, dass man durch Kastrierung Übervölkerung von unerwünschten Tieren verhindert...

 

3. März 2018

Die drei Deutschen Tierärztinnen Anja, Ingrid und Anna haben während einer Woche anfangs Februar 205 (!) Hunde und Katzen in der Dominikanischen Republik kastriert. In abgelegenen Gebieten und unter erschwerten Bedingungen haben sie gekrampft und bis am Schluss alles gegeben. Sogar am letzten Tag haben sie quasi auf dem Weg zum Flughafen noch 7 Kätzinnen unfruchtbar gemacht. Das ist definitiv kein Sonntagsspaziergang; in den Tropen, im Feld unter solchen Bedingungen, teilweise bis tief in die Nacht hinein mit der Stirnlampe zu operieren. BRAVO und ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten und insebeondere auch an Isabel, die das alles initiert und koordiniert hat.

Lesenswert: Ganzer Bericht der Aktion von Isabel
 

1. März 2018

Schulprojekt Barbados: Anfang März 2018 war die erste Unterrichtsstunde an der Codrington Schule in St. John, einer kleinen privaten Gesamt-, Haupt- und Grundschule unweit vom Hope Sanctuary. Es wurde über Tierhaltung, Tierquälerei und Tierheime gesprochen. Die Kinder waren begeistert und wollen eine Spendenaktion starten, um Tierfutter für das Hope Sanctuary zu beschaffen. Mitte März erfolgt der nächste Unterricht in 3 Klassen. Mehrere kleine Privatschulen sind schon an dem Projekt interessiert, die öffentlichen Schule, wo ein Grossteil unserer Zielgruppe, die Kinder aus armen Verhältnissen, unterrichte wird, haben bisher nicht reagiert. Doch je mehr private Schulen an diesem Projekt teilnehmen, desto grösser die Chance, dass auch Rektoren der öffentlichen Schulen dem Programm zustimmen. Wie immer im Tierschutz, so sind auch hier Fortschritte nur mit Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen zu erzielen. Mehr

Erstes "Hunde-Restaurant" in Boca Chica am entstehen

Das erste "Hunde-Restaurant" auf der DomRep ist am entstehen unter Einbezug der Bevölkerung und der Hotels.

Anfangs Februar begann man mit der Kastration- & Aufklärungsaktion um ein Hotel von Boca Chica, damit die kastrierten Streuner mit der Ohrmarke dezentral (weg von den Gästen) gefüttert und "gedultet" werden.

Isabel schreibt: In Boca Chica, wo unser „Hunderestaurant“ entstehen soll, stehen 117 Hunde und 60 Katzen auf der Liste zum kastrieren. Heute beginnt die große Werbekampagne für das geplante „Hunderestaurant“, das eine planvolle, kontrollierte Fütterung und Betreuung der Straßentiere von Boca Chica gewährleisten soll, ohne Belästigung an Hotels, Restaurants und Stränden.
12 Dominican Scouts werden an diesem Wochenende 1000 Flyer an Touristen verteilen und über das Projekt informieren Sie tun das mit dem Einverständnis von Polizei und Tourismusbehörde. Gleichzeitig finden Gespräche mit Hotelmanagern und Restaurantbesitzern statt. Einige Restaurants sind schon bereit, den Flyer als Poster aufzuhängen.

1. Februar 2018

Kastrieren ist zwar elementar, aber es reicht nicht. Aufklärung und Schulung sind nötig, damit sich in den Köpfen der Menschen etwas verändert.
Vorbildliche Aktion in der DomRep, wo einheimische Jugendliche Informationen über die kastrierten und mit Ohrmarken bezeichneten Strandhunde von Boca Chica verteilen. Sie informieren Einheimischen und Touristen. Paralell dazu sind die drei Deutschen Tierärztinnen intensivst damit beschäftigt, die rund 100 Hunde der Gegend zu kastrieren - und das notabene kostenlos während ihrer Ferien!

 

NEU: SCHULUNGSPROJEKT AUF BARBADOS AB 2018

WIR UNTERSTÜTZEN DAS SCHULUNGS-PROGRAMM FÜR KINDER – ANIMAL EDUCATION PROGRAMME AUF BARBADOS

Im Gegensatz zu anderen Inseln hat Barbados eigentlich nicht viele streunende Hunde. Vor vielen Jahren haben sich die Gesetze auf der schönen karibischen Insel geändert und freilaufende, streunende Hunde sind NICHT mehr erlaubt. 5‘000 Streuner werden hier deshalb jährlich durch die Animal Control „entsorgt“. Somit haben die Menschen kleine Hundeboxen gezimmert und viele dieser Hunde sind nun an ganz kurzen Leinen oder in einer dieser Hundehütten eingesperrt.

„Das Leid dieser Tiere ist nun nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Hier und dort sieht man mal einen streunenden Hund oder wenn sie ausgesetzt werden, dann sieht man sie inmitten von unserer Stadtautobahn oder sie leben dann im Land, versteckt in Zuckerrohrfeldern. Total ausgehungert und nur noch Haut und Knochen oder voll mit Zecken und Flöhen, die dann das restliche Blut aus dem Tier saugen.“ beschreibt Petra Bellamy Education Officer vom Hope Sanctuary die Situation auf Barbados. 


Deshalb ist Aufklärung und vor allem Schulung nötig. Wir Tierbotschafter sind überzeugt, dass wir nebst den nachhaltigen Kastrationsprogrammen auch vermehrt in Öffentlichkeitsarbeit und Bildung investieren müssen.
Ganzer Projektbeschrieb

1. Dezember 2017: Kastrationsaktion Sanchez DomRep

Eines der ersten Kastrationsprojekte der Stiftung fand vor genau 5 Jahren in der Dominikanischen Republik statt. Wir freuen uns sehr, dass wir nach einer 4-jährigen Pause nun wieder im gleichen Ort in Sanchez helfen können.

Wir unterstützen Isabel und das Team ehrenamtlicher Deutscher Tierärztinnen bei ihrem Einsatz Ende Oktober 2017 in Sanchez, einem armen Fischerdorf auf der Halbinsel Samana. Während 3 intensiven Tagen kastrierten sie 72 Tiere (62 Hunde & 10 Katzen) davon 85 % Weibchen. Regierung und Bevölkerung mehmen das Angebot gerne an.


Auffällig ist auch diesmal die grosse Anzahl Kleinsthunde: Chihuahuas, Chihuahua-Mix. Das ist schon bei der ersten Kastrationsaktion im 2012 in Sanchez aufgefallen. Brigitte Post hat dazu einen Beitrag im Zeitpunkt geschrieben. Siehe weiter unten "Von der Tragik der Handtäschlihunde"
 

 

Von der Tragik der Handtäschlihunde

Wer hätte gedacht, was die medienwirksame Inszenierung einiger IT-Girls mit ihren gestylten kleinen Chihuahua-Hunden auslösen werden? Was für fatale Auswirkungen das »Paris-Hilton-Syndrom» auf eine ganze Hunderasse rund um den Globus hat? Das blonde Partygirl hat den Hund zur reinen Dekoration und zum Spielzeug verkommen lassen.

Ganzer Artikel von Brigitte Post Stiftung Tierbotschafter.ch

Rückblick Unterstützung Miriam & Buschi

Miriam und Buschi aus Las Terrenas haben wir 2012 & 2013 mit viel Herzblut und finanziellem Engagement unterstützt. Nebst Sach- & Barspenden übernahmen wir die Kosten für die ganze Aufklärungsarbeit und einen Teil des Kastrationsprogrammes im Fischerdorf Sanchez in den Jahren 2012 & 2013. Ganzer Projektbeschrieb

20. Januar 2014

Rückblick auf die erfolgreiche Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in Sanchez.
Im Fischerdorf Sanchez haben sie bei total 3 Kampagnen insgesammt 370 Tiere kastriert (ca. 90% Hündinnen).
Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich die Tierbotschafter daran. So konnten dank unserer finanziellen Unterstützung anfangs Dezember in Sanchez 42 Hündinnen, 3 Rüden, 4 weiblichen Katzen kastriert werden.
Wir danken Miriam & Buschi und ihrem Team für ihren unermüdlichen und nachhaltigen Einsatz für die Tiere. 

1. Oktober 2013

Miriam & Buschi: Nach der Kastrationsaktion ist vor der Kastrationsaktion

Die nächste Kastrationsaktion von anfangs Dezember 13 in der Gegend von Las Terrenas und Sanchez ist in Vorbereitung.

Die Tierbotschafter haben bereits im November 12 die Kosten für 2 Tage plus die Aufklärungsarbeit im Vorfeld und Nachbearbeitung der Strassentiere übernommen. Wir werden uns auch heuer an der nachhaltigen Tierschutzaktion der beiden ausgewanderten Deutschen beteiligen.

Nachhaltiger Tierschutz bedeutet „Trap, Neuter & Release“. D.h. Strassenhunde & -katzen werden, wie hier bei der grossen Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in der Karibik, eingesammelt, kastriert und wieder als Platzhalter in ihr herkömmliches Revier zurückgebracht.

26. Oktober 2013

"Dieses ganze OP-Besteck hatten uns die Stiftung Tierbotschafter.ch im Mai für unseren Spenden-Container gespendet - so lieben Dank an Brigitte Stiftung Tierbotschafter für diese Großzügigkeit!
Heute haben wir alles sortiert, damit unsere deutschen Tierärzte Nina und Melanie Stehle im Dezember raussuchen können, wie viel und was wir brauchen. Alles Überzählige wird unter den hiesigen Tierärzten mit denen wir zusammen arbeiten, einer befreundeten Tierschutzorganisation und dem städtischen Krankenhaus von Las Terrenas aufgeteilt. Dann können ganz viele Tiere wie Menschen von der Großzügigkeit profitieren", postet Miriam auf FB

28. August 2013

Miriam & Buschi haben einen grossen Rettungsanker erhalten und Tierfreunde haben den beiden aus der Spendencontainer-Tragödie geholfen. Wir Tierbotschafter haben auch mitgeholfen und sind über die Rettungsaktion sehr glücklich, steht doch die nächste Kastrationsaktion vor der Türe.

Miriam bedankt sich via heutigem FB-Eintrag:
Freunde, Ihr seid die BESTEN!!! Bis einschließlich heute habt Ihr für unsere Rettungsaktion 7.907 € gespendet!!! Damit können wir den Kredit im Januar 2014 (frühst möglicher Termin) ablösen und die bis dahin fälligen Raten bezahlen.
Buschi, ich und all die dominikanischen Tiere knien sich in größter Dankbarkeit vor Euch nieder
Alle Spenden, die jetzt darüber hinaus eingehen, werden in die kommende Kastrations-Kampagne einfließen. Miriam & Buschi

 

1. Dezember 2012

Die grosse Kastrationsaktion von Miriam & Buschi in der DomRep ist nun abgeschlossen. Der enorme Einsatz der beiden, den Tierärtzen und eherenamtlichen Helfern hat sich gelohnt: in Sanchez wurden während 6 Tagen 211 (!!!) Hunde und Katzen (80% Weibchen) kastriert und behandelt. Bravo und ein riesiges Dankeschön an alle.

Die Tierbotschafter haben die Kosten für 2 Tage plus die Aufklärungsarbeit im Vorfeld übernommen. Details dieser Aktion findet Ihr im Reisetagebuch Teil 1 & Teil 2

28. November 2012

Die traurigen Auswüchse des so beliebten Modehundes Chihuahua werden hier in der DomRep offensichtlich. Die viel zu kleinen unkastrierten Tiere laufen Gefahr von zu grossen Rüden gedeckt zu werden und bei der Geburt elendiglich zu krepieren, da die Welpen im Geburtskanal stecken bleiben. Bei der Kastrationsaktion in Sanchez wurden mehrere Dutzend dieser kleinen Hündinnen kastriert.