Tierschutz in Rumänien

Wir unterstützen verschiedene Tierfreunde und Tierschützer in Rumänien. Wie zB das Sanctuary für alte, kranke und traumatiserte Hunde des rumänischen Tierarztes Rudi ausserhalb von Bukarest. Projektbeschrieb TA Rudi/Rumänien.

Wir helfen auch bei Tierschutzaktionen und Kastrationsprogrammen der Schweizerin Nadine Moser, welche sich mit ihrem Verein Sternentiere vor Ort sehr stark für die Streuner engagiert. www.sternentiere.ch


Bis Ende 2015 unterstützten wir zudem Dr. Josef Zihlmann und waren massgeblich am Aufbau von STARROMANIA mitbeteilig. Wir haben uns v.a. um die Weiterverbreitung der Botschaften zum Wohl rumänischer Hunde gekümmert (Website, Logo, Newsletter; Fundraising) und die ganze Kommunikation aufgebaut und betreut. Ganzer Projektbeschrieb von STARROMANIA

11. Juli 2017

Neues Kastrationsprogramm in Rumänien zusammen mit den Sternentieren im Aufbau.
Nadine ist vor Ort und schreibt am 10.7.17: "Heute war ein guter Tag. Wir hatten ein äusserst erfolgreiches Treffen mit dem Vizebürgermeister und der Tierärztin von Schela, dies liegt in der Nähe von Galati, wo wir vor einem Jahr mal eine Kastrationskampagne hatten. Der Bürgermeister war so begeistert davon und sehr froh und dankbar für diese Hilfe.
Sie fangen dort auch keine Hunde ein und es sind äusserst freundliche, zuvorkommende und vernünftig denkende Menschen. Darum werden wir gemeinsam mit der Stiftung Tierbotschafter.ch ein kontinuierliches Kastrationsprojekt in Schela starten und bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit .
Nur kastrieren ist nachhaltiger Tierschutz und verhindert zukünftiges Tierleid."

29. Mai 2017

Wir haben in diesen Tagen wieder News von Rudi aus dem Sanctuary in Rumänien erhalten. Rudi ist rund um die Uhr mit Kastrationen und Notfällen beschäftigt, er läuft ständig am Rand des Möglichen. Da das Sanctuary ausserhalb liegt, muss er sich die Zeit jeweils wegstehlen, um uns Bericht zu erstatten.
Momentan leben im Sanctuary 12 Hunde zusammen mit zwei Rumänen. Einige Tiere sind ja im vorletzten Winter durch einen defekten Zaun abgehauen. Der Zaun wurde dank unserer Hilfe im  Sommer 2016 im Rahmen der Gesamtrenovation neu gemacht.
Einige scheue Tiere bewegen sich immernoch ausserhalb des Refugiums und kommen regelmässig, manchmal in der Nacht, um Futter zu holen. Zwei Hunde sind ganz verschwunden, immerhin sind sie kastriert und sind als Streuner gewohnt auf der Strasse zu überleben.

August 2016

Rudi und seine Leute waren fleissig. Das Sanctuary für alte, kranke und unvermittelbare Hunde wurde kürzlich auf Vordermann gebracht. Alle Zäune erneuert und ausbruchsicher gemacht. Einige Zwinger für die Neuankömmlinge oder Tiere, die Ruhe brauchen errichtet. Nun fehlt noch eine Stromleitung und das Holzhaus für die Betreuuer muss noch wintersicher renoviert werden.
Die Tierbotschafter, ihre Spender und Paten haben sich mit Total 5'000 Euro daran beteiligt, damit dieser Zufluchtsort für die Hunde weiterhin bestehen bleibt.

Juli 2016

Das einige unserer Patentiere ausbüchsen konnten, hat uns nicht wirklich gefreut und wir verlangten rasche Verbesserung der Situation vor Ort.

 

Im Sanctuary finden nicht nur kranke und unvermittelbare Tiere eine Bleibe, es ist auch ein humanitäres Projekt. Die Hunde werden durch zwei obdachlose Menschen betreut, die im Sanctuary wohnen. Das ist eigentlich eine ideale Kombination, wenn die Menschen die Verantwortung für die Tierbetreuung übernehmen und eine Aufgabe haben.

Rudi und sein Tierschutzteam haben den Sommer genutzt und nebst den vielen Kastrationsaktionen und der Tierschutzarbeit die ihr Alltag bestimmt, auch im Sanctuary viel gearbeitet. Ein neuer Zaun erstellt und Zwinger für die Neuankömmlinge errichtet. Das alles verursachte grosse Kosten, welche u.a. auch durch die Patenschaftsgelder der Tierbotschafter mitfinanziert werden. Leider hat es noch keinen Strom. Dies wird die nächste grosse Hürde sein.

Frühling 2016

Rumänien hat strenge Winter und anscheinend hat der letzte im Sanctuary seine Spuren hinterlassen. Leider konnten einige Tiere durch ein Leck im Zaun „ausbüchsen“. Ein paar Hunde sind ganz verschwunden und einige streunern noch um das Refugium herum und holen auch ab und zu Futter.
Das ist sehr ärgerlich…aber immerhin sind alle Hunde gesund, kastriert und als Streuner gewohnt, in Freiheit zu leben.
 

KASTRATIONEN IN GALATI 2.-4. Juni 2016

Unkastrierte Besitzertiere sind der Anfang der Streunerproblematik

Wie wichtig Zusammenarbeit gerade im „Nebenschauplatz“ Tierschutz ist, kann nicht genug betont werden.
Diese Kastrationsaktion durch Rudi Hofmann in Galati/Rumänien ist der Beweis, dass es funktioniert und mehrere Organisationen zusammen arbeiten können :-). Vielen Dank an SternenTiere für die grossartige Initiative.
 

Einkommensschwache Rumänen bekamen vom 2.-4. Juni 2016 in Galati die Möglichkeit ihren Hund oder Katze kostenlos kastrieren zu lassen. Damit verhindern wir, dass Hunde ausgesetzt werden und auf der Strasse landen, wo sie sich ungebremst vermehren und über kurz oder lang von den Hundefängern eingefangen werden.
Auch Katzen sind von grossem Leid betroffen, deswegen werden sie natürlich auch kastriert. Die Stiftung Tierbotschafter unterstützt die Aktion mit 2000 Euro, die restlichen Kosten (insgesamt 9000 Euro bei 300 Kastrationen) tragen Tierhilfe SternenTiere und Tiervermittlung Magda Muhmenthaler.

Insgesamt wurden in diesen 3 Tagen 156 Hunde und 100 Katzen kastriert. Der erste Tag der Kastrationskampagne war ganz den Katzen gewidmet. Von diesen spricht kaum jemand, doch sie leiden genauso wie die Hunde. So wurden am 1. Tag sage und schreibe 98 Katzen kastriert. Tolle Leistung.

Am zweiten Tag konnten 92 Hunde und 2 Katzen kastriert werden. Solche Tage sind wirklich gute Tage - denn nur mit Kastrationen kann dieses unfassbare Leid verhindert werden. Am dritten und letzten Tag wurden 63 Hunde kastriert, sowie von einem Hund ein Tumor entfernt. Die Bevölkerung war sehr froh über die Kastrationsaktion.

1. Januar 2016

STARROMANIA hat in der kurzen Zeit seines Bestehens viel bewirkt. Josef und seine Frau Silvia Zihlmann leisten in einem schwierigen Umfeld gezielte Hilfe vor Ort. Wir Tierbotschafter haben uns auf die Fahne geschrieben, Einzelkämpfern zu helfen und dort Support zu geben, wo sonst keiner hinschaut. STARROMANIA ist zwischenzeitlich so gross geworden, dass wir uns neuen Aufgaben zuwenden und anderen Tierschützern unter die Arme greifen. Josef und STARROMANIA wünschen wir alles Gute und dass sie mit möglichst vielen Kastrationen das Übel an der Wurzel packen und nachhaltig etwas verändern können.

10. November 2015

Bedrückender Reisebericht von Dr. Josef Zihlmann über die grauenvollen Zustände städtischer Tierheime in Rumänien. Der Schweizer Tierarzt berichtet über den Besuch vom 28. -  29. Oktober 2015 verschiedener Tierheime wie Dog Town Bukarest, die Käfighaltung im städtischen Tierheim in BUZAU, das Tierheim in BARCEA, welches als „Hölle auf Erden“ für die Hunde beschrieben wird. Ganzer Reisebericht

Bilder vom Sanctuary Sommer 2015

Wir haben neue Bilder von unseren Patentieren im Sanctuary in Rumänien erhalten.
Rudi und Garofita sind sehr gefordert und kämpfen an allen Ecken und Enden. Sie haben im laufenden Jahr nochmals ein neues Heim übernommen und kastrieren und retten was immer geht. Das Sanctuary ist "nur" ein Nebenschauplatz und sie sind sehr dankbar über die Unterstützung der Tierbotschafter und der Tierpaten.

Die Bilder sind zwar etwas verzogen (äxgüsi) aber es ist sehr schön zu sehen, wie gut sich die Tiere entwickelt haben. Das Sanctuary ist ein sicherer Ort und eine wertvolle Oase für die alten, kranken und unvermittelbaren Tiere. Hier können sie in Ruhe leben.

2. Dezember 2014

Das kämpfen lohnt sich.... es gibt doch Hoffnungsschimmer, dass sich langsam etwas bewegt auf politischer Ebene!

Lichtblick für Rumänien Streuner: Beitrag in der NZZ vom 2.12.2014 von Susanna Ellner

Eigentlich wollte Rumänien Strassenhunde per Gesetz zum Verschwinden bringen. Doch das brutale Vorgehen hat international Empörung ausgelöst und ein Problem in den Fokus gerückt, an dessen Lösung sich nun auch Schweizer beteiligen. Ganzer Artikel PDF

1. September 2014

ENDLICH nach 1 Jahr und 34'000 eingefangenen (und zum Teil getöteten) Strassenhunde später steht fest: Nicht die Streuner waren Schuld!!!

Artikel im 20 Minuten 1.9.14: Vor einem Jahr starb in Rumänien der 4-jährige Ionut, nachdem ihn angeblich Strassenhunde zerfleischt hatten. Eine Untersuchung bringt jetzt ans Licht, was wirklich passiert ist.

Die Hunde gehörten einer Firma
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Ionut und sein Bruder vor der Hunde-Attacke in eine neben dem Park liegenden Brachfläche der Firma Tei Rezidential eingedrungen waren, wo angeblich eine Hundemeute hauste. Im März 2014 erhob die Staatsanwaltschaft Bukarest Anklage gegen der Verwaltungsstelle und gegen den Eigentümer der Brachfläche – wegen fahrlässiger Tötung.

Die Verantwortlichen hätten es unterlassen, «die geeigneten Massnahmen zur Abgrenzung des Parks vom nahegelegenen leerstehenden Grundstück mittels eines Zauns zu ergreifen», heisst es im Bericht der Staatsanwaltschaft, der die Schweizer Tierschutz-Organisation Vier Pfoten 20 Minuten exklusiv zur Verfügung stellte.

Die Untersuchung kommt zum Schluss: Die sieben Hunde, die das Kind zerfleischt hatten, waren nicht herrenlos. «Ein Teil der Hunde, die auf dem Grundstück bei der Tuzla-Strasse Nr. 50 eingefangen wurden, sind seit 2009 im offiziellen Register des Veterinärzentrums der Stadtverwaltung Sektor 2 erfasst.» Einige der an der Attacke beteiligten Tiere seien «kastriert, am Ohr markiert und gechippt» gewesen. Besitzerin der Hunde ist seit September 2013 die Firma Tei Rezidential. Mit anderen Worten: Ionut wurde von Wachhunden – und nicht von Streunern – zu Tode gebissen.
Link ganzer Artikel

7. August 2014

Wenn das kein guter Start ist? Noch bevor das Projekt online ist, finden schon 3 der ganz armen traumatisierten Hunde auf dem Gnadenhof, dem Sanctuary von DOG RESCUE ROMANIA einen Paten.

Tierischen Dank Walti für dieses tolle Zeichen und dafür, dass Du die Schwächsten genommen hast!

Herbst 2013

Aufgeschreckt durch die Massentötungen von Strassenhunden in Rumänien haben die Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich – West und Limmattal im 2013beschlossen, aktiv dagegen anzukämpfen. Unter der Leitung von Dr. Josef Zihlmann und seiner Frau Silvia ist im Herbst 2013 der Verein STARROMANIA entstanden.

Die Tierbotschafter waren massgeblich am Aufbau von STARROMANIA mitbeteiligt. Wir haben uns v.a. um die Weiterverbreitung der Botschaften zum Wohl rumänischer Hunde gekümmert (Website, Logo, Newsletter; Fundraising).