Kastrieren statt töten!

Trap - Neuter - Return (TNR) bezeichnet die systematische Kastration von Streunertieren und das anschliessende Zurückbringen in das angestammte Revier. Es ist die einzige nachhaltige, finanzierbare und erfolgsversprechende Lösung der Streunerproblematik in vielen Ländern. Studien beweisen, dass diese Tiere ihr Revier besetzen und somit auf natürliche Art neuen Zuwachs an Tieren verhindern.
TNR ist auch bei der Bekämpfung der Tollwut die einzige zielführende Strategie.

Weltweit streunen laut Schätzungen bis zu 400 Millionen Strassenhunde. In vielen Ländern versuchen Regierungen und Hotels der „Plage“ mit Vergiftungen Herr zu werden. Das Töten von streunenden Katzen und Hunden jedoch löst das Problem keineswegs. Auch nach jahrelangen Massentötungen sind weder die Anzahl Streunertiere, noch die damit verbundenen Tollwutfälle zurückgegangen. Abgesehen von der ethischen Grausamkeit sind das Töten und der Unterhalt von Tierheimen viel teurer als die konsequente Kastration aller Streuner- und Besitzertiere.

Links, Dokumente & Studien zur Holding Capacity & TNR:

 

Das Prinzip der Holding Capacity


Ganzes Studiendokument (Version April14) der Tierbotschafter als PDF

 

Studie der ICAM COALITION „HUMANE DOG POPULATION GUIDANCE“ in English

 

Alle 10 Sprachen der ICAM COALITION STUDIEN inkl. Türkisch und Rumänisch


„HUMANE CAT POPULATION GUIDANCE“ der ICAM gibt’s auch für Katzen


«TOO MANY DOGS AND CATS» Lega pro Animale TA Dorothea Friz


Faktenblatt: Die Situation der heimatlosen Tiere in der Türkei von Peta.de

Artikel in der NZZ vom 8.2.14 über die Situation der Streuner in der Gegend von Antalya/Südtürkei


Proposals for a national Neuter, Vaccinate & return Programme for Romania January 2014 von www.sosdogs.ro

 

 

 

Verhaltensregeln auf Reisen im Umgang mit Tieren

ADOPT A DOG

Kaufe nicht… Adoptiere!

Viele Tierheimhunde haben eine traurige Geschichte hinter sich. Egal, ob sie in der Schweiz Opfer von Unüberlegtheit, Ignoranz oder durch eine neue Lebenssituationen ihrer Menschen auf der Strecke geblieben sind oder ob sie aus einer aussichtslosen Situation im Ausland stammen.
 

Dies ist kein Plädoyer dafür, massenhaft Hunde und Katzen aus dem Ausland zu importieren. Es gibt jedoch viele Situationen, in denen dies die einzige Möglichkeit ist, um das grosse Tierelend etwas zu lindern. In vielen Ländern können Hunde oder Katzen nach der Kastration nicht mehr auf die Strasse zurück, weil sie dort misshandelt oder getötet werden. Dabei wäre genau das die nachhaltigste Lösung. So bleibt den Tierschützern vor Ort also nur die Adoption ins Ausland als einziger Ausweg.

Zudem werden – Seriosität der Vermittler vorausgesetzt – mit der Vermittlung von gesunden, sozialen Streunern und ausgesetzten Hauskatzen wiederum wertvolle Kastrationsaktionen vor Ort finanziert.

Tierheimhunde verdienen eine zweite Chance - egal woher sie kommen

 

Achtung: SCHAUT GUT HIN!
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Bestellen Sie keine Tiere via Internet, die sie nie gesehen haben. Lernen Sie Ihr zukünftiges Familienmitglied persönlich kennen, gehen Sie zuerst mit ihm spazieren und schauen Sie, ob es zu Ihnen und für die nächsten Jahre auch in Ihr Leben passt. Seriöse Tiervermittler helfen ihnen dabei.