18.03.2022

10 Jahre Tierbotschafter

Was vor 10 Jahren begann, hat vielen Tieren zu einem besseren Leben verholfen. Vieles konnten wir umsetzen, anderes konnte nicht realisiert werden. Hie und da mussten wir herbe Rückschläge einstecken. Die Liebe zu den Tieren trieb uns an und die Hoffnung auf Veränderung half uns weiter zu kämpfen. Wir setzen uns für alle Tiere ein, seien es Hornkühe in der Schweiz, Arbeitstiere in Marokko, Elefanten in Indien, Hunde, Katzen, Vögel oder ehemalige Sportpferde. Unser Hauptanliegen sind jedoch Kastrationen der Streunertiere. So konnten wir dank den Tierschützern vor Ort und unseren Spendern und Supportern in den 10 Jahren seit der Gründung u.a. rund 15'000 Hunde und Katzen unfruchtbar machen und unendlich viel Tierleid verhindern. Wir danken allen, die uns auf diesem Weg begleitet haben!

Presssetext April 2022: Im 2012 gründete die Marketingfachfrau Brigitte Post zusammen mit der Tierschützerin Magda Muhmenthaler die Stiftung Tierbotschafter.ch. Sie hatten genug von Ignoranz und Gier und wollten etwas gegen das allgegenwertige Tierleid unternehmen. Seither unterstützen und fördern sie EinzelkämpferInnen und die entsprechenden Tierschutz- und Kastrationsprojekte weltweit. Die kleine, auf Ehrenamtlichkeit basierende Stiftung hat einen beachtlichen Leistungsausweis und sich einen seriösen Namen im Auslandtierschutz geschaffen. In Marokko, Thailand und Rumänien hat sie richtungsweisende Pilotprojekte aufgebaut und in vielen Ländern situationsangepasste Kastrationsprogramme nach Trap, Neuter & Return (TNR) ermöglicht. 2021 wurden trotz Pandemie dank der Tierbotschafter 1'862 Hunde und Katzen kastriert, was ein neuer Rekord ist. Insgesamt sind in den 10 Jahren rund 15'000 Tiere unfruchtbar gemacht worden. So konnte viel Tierleid verhindert werden.

Dass die Tierbotschafter ihren Schwerpunkt auf Kastrationen von Strassentieren legen, ist kein Zufall. Das Leid dort ist besonders gross. Am Anfang steht immer der Mensch als Ursache des Problems. Mehr als 90% der Streuner z.B. in Südosteuropa sind ausgesetzte Besitzertiere: Familienhunde, Katzen aller Art, ungewollte Welpen und Katzenbabys, unbrauchbare Jagdhunde, kranke Kettenhunde. Tiere, die Kosten generieren, überflüssig oder lästig sind. Jedes Land ist anders, aber endloses Töten und Wegsperren der Strassentiere bringt nirgendwo etwas. Das Gegenteil ist der Fall. Kastrieren und Aufklärung ist die einzige nachhaltige Lösung weltweit! TNR (TRAP – NEUTER – VACINATE – RETURN) ist der verfolgte Ansatz der Tierbotschafter und bezeichnet die systematische Kastration von Hunden und Katzen und das anschliessende Zurückbringen ins angestammte Revier.

Rückblickend sagt Post zu den 10 Jahren Tierschutzengagement: «Tierschutz ist ein Tanz auf dem Seil und zuweilen sehr belastend. Wir kämpfen uns zwei Schritte vor und fallen einen zurück; währenddem die einen Projekte fliegen und nachhaltig wirken, brechen andere aufgrund politischer, religiöser, wirtschaftlicher oder persönlicher Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, zusammen. Leidtragend sind die Tiere». Die Stiftungsgründerin und Geschäftsführerin beschreibt ihre Grundhaltung: «Wir sitzen alle im selben Boot. Der Schutz von Mensch, Tier und Umwelt gehören unmittelbar und untrennbar zusammen. Das zeigt die Streunerproblematik seit Jahren. Und das demonstrieren schon eine geraume Zeit verschiedene Seuchen. Wir wünschen uns allen, dass wir Menschen den Tieren mit Respekt begegnen, sie schützen und ihnen den Raum für ein art- und wesensgerechtes Leben lassen bzw. es ermöglichen.»
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